26.02.2014: Sicherungsarbeiten in Limberg abgeschlossen!

Von Oktober bis Dezember 2013 wurden in Limberg im ehemaligen Bergbaugebiet Wies-Eibiswald (Werk „Kalkgrub“ – Haraldfeld) Sicherungsarbeiten durchgeführt. Im Rahmen dieses Projektes wurden 23 Bohrungen mit insgesamt 549 Bohrmetern abgeteuft. 232 Kubikmeter wurden lage- und erosionsbeständig verfüllt. Der bearbeitete Bereich ist damit stabilisiert, die Oberfläche wieder widmungsgemäß nutzbar.


  • Limberg Sicherungsbereich
    Der von der GKB-Bergbau GmbH bearbeitete Sicherungsbereich in Limburg.
  • Limberg Beansprucht
    Für die Sanierungsmaßnahmen beanspruchtes Gebiet …
  • Limberg Rekultiviert
    … und wieder rekultiviert.


Die Geschichte des Haraldfeldes

Die heute zur Verfügung stehenden Unterlagen – vorwiegend alte Grubenkarten – zeigen, dass das „Haraldfeld“ im ehemaligen Wies-Eibiswalder Revier in den Jahren 1929 bis 1931 abgebaut wurde. Es wurde von Süden aus über ein Fördergesenk aufgeschlossen. Die Bewetterung erfolgte über einen östlich davon liegenden Wetterschacht. Im Kartenwerk des Werkes Kalkgrub von 1954 ist zusätzlich ein „Neuer Wetterschacht“ samt neuer Wetterstrecke eingezeichnet.

Der Abbau des Haraldfeldes liegt in den Grubenmaßen „Limberger Lehenscomplex“ und somit im aufrechten Bergbaugebiet der GKB-Bergbau GmbH. Bei der Schließung der Grube Bergla im Jahr 1975 wurde auf diese Altabbaue nicht gesondert eingegangen. Ältere Schließungsmaßnahmen sind nur teilweise nachvollziehbar dokumentiert.
 

Untersuchungs- und Sicherungsarbeiten

Im Rahmen des Risikomanagementprogrammes der GKB („aktive Verwahrung“) wurden nun alle ehemaligen Tagöffnungen und möglicherweise noch offen stehende Strecken in tagesnahen Bereichen überprüft. Die umfangreichen Untersuchungs- und Sicherungsarbeiten konzentrierten sich auf Verdachtsflächen, wobei auch besiedeltes Gebiet und Verkehrsflächen betroffen waren, die bezüglich Bergschäden besonders sensibel sind.

Im Zuge des Sicherungsprojektes wurden zahlreiche Erkundungsbohrungen durchgeführt, die auch wegen widersprüchlicher Angaben in alten Karten notwendig waren. Letztlich konnte die Sicherheit des Bereiches durch die gezielte Verfüllung der festgestellten Hohlräumen hergestellt werden.

Die Arbeiten nahmen etwa drei Monate in Anspruch und erfolgten im Einvernehmen mit den Grundeigentümern und der Gemeinde Limberg. Die beanspruchten Flächen wurden wieder hergestellt übergeben.

Die Untersuchungs- und Sicherungsarbeiten der GKB-Bergbau GmbH (Projektbearbeiter: A. Huber) sind auch Vorbereitung für die Löschung der aufrechten Bergwerksberechtigungen.