15.01.2015: Sicherungsprojekt „Haraldgesenke“ abgeschlossen

Im ehemaligen Bergbaugebiet Wies-Eibiswald konnten 2014 die Sicherungsarbeiten im „Haraldgesenke“ abgeschlossen werden.

Für dieses Projekt wurden 11 Bohrungen mit insgesamt 259 Bohrmetern abgeteuft. 464 Kubikmeter offener Hohlraum wurden lage- und erosionsbeständig verfüllt.


  • Haraldgesenke 1
    Ausschnitt aus der Grubenkarte.
  • Haraldgesenke 2
    Steinschlichtung im Mundlochbereich.
  • Haraldgesenke 3
    Arbeiten zur Abschottung des Gelenkes.
  • Haraldgesenke 4
    Das Bild zeigt die für die Arbeiten beanspruchte Fläche.
  • Haraldgesenke 5
    Die Fläche nach der Wiederherstellung


Das Haraldgesenke liegt im Ortsteil Kalkgrub der Gemeinde Limberg bei Wies im ehemaligen Wies-Eibiswalder Bergbaurevier.

Das zum Teil verschüttete „Mundloch“ befindet sich unmittelbar zwischen dem Schloss-Limbergweg und dem Schindlerweg. Es wurde in den Jahren 1924 bis 1933 als Liefer- und Fahrgesenke betrieben. Mit der Schließung des Werkes  Bergla wurde auch das Haraldgesenke unter Wasser gesetzt. Über den genauen Verwahrungszustand gab es keine Aufzeichnungen.

Zur Gewährleistung der Sicherheit der Oberflächennutzung war es erforderlich, das Gesenke mittels Bohrungen zu untersuchen und etwaig offen stehende Hohlräume zu verfüllen. Diese Arbeiten wurden im vergangenen Jahr im Einvernehmen mit den Grundeigentümern und der Gemeinde durchgeführt. Die dafür beanspruchten Flächen wurden wiederhergestellt und rekultiviert übergeben.

Infolge der von der GKB-Bergbau GmbH gesetzten Maßnahmen ist der bearbeitete Bereich stabilisiert und die Oberfläche uneingeschränkt nutzbar.

Die Erkundungs- und Sicherungsarbeiten wurden in Vorbereitung der Löschung von aufrechten Bergwerksberechtigungen durchgeführt.

August Huber