01.04.2014: „Jagernigg-Gesenke“ in Wies-Eibiswald gesichert!

Im ehemaligen Bergbaugebiet Wies-Eibiswald konnte die GKB-Bergbau GmbH das Sicherungsprojekt „Jagernigg-Gesenke" (Gemeinde Pölfing Brunn) fertigstellen.

13 Bohrungen mit insgesamt 215 Metern waren dafür nötig. 512 Kubikmeter offener, oberflächennaher Hohlraum wurden lage- und erosionsbeständig verfüllt.

Damit ist die Oberfläche nun stabilisiert und uneingeschränkt nutzbar.


  • Jagernigg 1
  • Jagernigg 2
    Der Sicherungsbereich „Jagernigg-Gesenke".
  • Jagernigg 3
  • Jagernigg 4
    Schurfschlitz im Mundlochbereich
  • Jagernigg 5
    Schurfschlitz im Mundlochbereich ...
  • Jagernigg 6
    … und der planmäßige Austritt des Füllmaterials SSM
  

Das 700 Meter lange Gesenke im Ortsteil Jagernigg wurde von Mai 1931 bis September 1932 errichtet. Es diente auch zur Bewetterung der Abbaue. Was nach Beendigung der Bergbautätigkeit genau mit dem Gesenke geschehen ist und in welchem Zustand es sich befindet, darüber gab es keine Aufzeichnungen.

Um Gefährdungen auszuschließen und als Vorbereitungsmaßnahme für die geplante Löschung der Bergbauberechtigungen hat die GKB-Bergbau GmbH im Jahr 2013 das Gesenke mittels Schurfschlitz und Bohrungen eingehend untersucht und die nötigen Sanierungsmaßnahmen eingeleitet.

Da beträchtliche Hochbrüche und Hohlräume festzustellen waren, wurde geeignetes Füllmaterial (Stollen SSM) eingepumpt, um eine erosions- und lagebeständige Verfüllung zu erreichen. Mit einer Kontrollbohrung konnte die Abschottung des Gesenkes zu den tiefer liegenden Grubenbauen nachgewiesen werden. Auch die vollständige Verfüllung der Hohlräume konnte belegt werden. Sämtliche Arbeiten erfolgten in Abstimmung mit den Grundeigentümern und der Gemeinde Pölfing Brunn.

Die für die Sanierungsmaßnahmen beanspruchten Flächen wurden im Einvernehmen mit den Grundeigentümern wieder hergestellt. Der bearbeitete Bereich ist nun dauerhaft stabilisiert, die Oberfläche uneingeschränkt nutzbar.

August Huber